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"Cyanobakterien" und "Work-Life-Balance" sind preiswürdig

Und weiter geht's mit den Verleihungen der Schülerpreis-Urkunden: Schülerinnen und Schüler aus Friesoythe haben sich mit Nitratbelastung und Work-Life-Balance auseinandergesetzt - brandaktuelle Themen, die preiswürdig bearbeitet wurden.


Gleich drei der vier in Friesoythe verliehenen Ehrungen haben Schüler/innen des Seminarfachs „Forschungen zu Stickstoffbelastungen“ am Albertus-Magnus-Gymnasium erhalten. Betreut durch Farina Bunjes, setzten sich die Jugendlichen in ihren Facharbeiten mit Fragen der Nitratbelastung und deren Folgen auseinander. „Uns war es wichtig, dass die Jugendlichen eine differenzierte und fachlich fundierte Sichtweise auf das Thema bekommen“, erklärt Fachlehrerin, „damit sie nicht unreflektiert einseitige Schuldzuweisungen vornehmen, sondern auch mal die Perspektive der vielgescholtenen Landwirte einnehmen.“

Kira Greten erstellte eine differenzierte und objektive Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen von Cyanobakterien, angeregt von deren Auswirkungen auf das Naherholungsgebiet Thülsfelder Talsperre. Roman Wasenmiller untersuchte Umweltbewusstsein und -verhalten seiner Mitschülerinnen/schüler, und kommt hier zu interessanten Ergebnissen. Denn die durchaus hoch eingeschätzte Wichtigkeit von Umweltschutz werde mit steigendem Alter immer weniger durch eigenes umweltbewusstes Verhalten umgesetzt. Die Bedeutung und Wirkung von Nitrat in Boden, Pflanzen und Menschen thematisiert Pauline Luker in ihrer Arbeit „Salat, Spinat, Nitrat“. Das Fazit ihrer Arbeit: Gemüse saisonal und regional kaufen und dadurch möglichst wenig Nitrat aufnehmen, auch wenn die Wirkung auf den Menschen noch nicht erschöpfend erforscht sei.

Dem aktuellen Thema „Work-Life-Balance“ hat sich eine Projektgruppe des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft der BBS Friesoythe unter Leitung der Lehrerin Andrea Cloppenburg gewidmet. Denn diese sieht die Schülergruppe Christian Eirich, Stefan Eirich, Maximilian Knopf, Domenico Laut, Tom Reeke und Andre Tapken als zentrales Instrument gegen die Gefahr einer sinkenden Produktivität von Arbeitnehmern. In Umfragen stellen die Schüler auch die Frage nach den Vorstellungen zukünftiger Arbeitnehmer. „Aus Sicht des Heimatbundes eine fast schon existentielle Frage“, heißt es in der Schülerpreis-Urkunde, da ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit Voraussetzung sei für ein lebenswertes Dasein und die Gestaltung der Heimat.

Die betreuende Fachlehrerin Andrea Cloppenburg ist sehr stolz auf die Leistung aller Schüler, die im Profilfach Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen/Controlling eine Projektarbeit erstellt haben. Denn dies sei unter den besondere Corona-Bedingungen alles andere als leicht gewesen. „Es war durch die Corona-Einschränkungen nicht einfach, Projektpartner zu finden“, bestätigen die Schüler. Aber die Einblicke, die sie insbesondere im Bereich Krankenpflege erhielten, seien sehr aufschlussreich gewesen. Denn dass in diesem Arbeitsbereich von vornherein Abstriche gemacht werden müssten im Hinblick auf „Work-Life-Balance“ sei klar. Dennoch würden auch Belastungssituationen immer lösungsorientiert angegangen.

Auf tolle Bewerbungen für den Schülerpreis aller Schulformen, Altersstufen und Fächer freut sich der Heimatbund OM auch in diesem Jahr, denn die Auszeichnung ist gerade wieder neu ausgeschrieben.

Aktuelle Informationen unter www.heimatbund-om.de und www.schulportal-om.de.

Preisträger am Albertus-Magnus-Gymnasium Friesoythe sind (v.l.) Kira Greten, Pauline Luker und Roman Wasenmiller. Mit Ihnen freut sich die betreuende Lehrerin Farina Bunjes (rechts).
Foto: G. Henneberg

Ausgezeichnet an der BBS Friesoythe wurden (v.l.) Andre Tapken, Christian Eirich, Maximilian Knopf und Domenico Laut. Es fehlen Stefan Eirich und Tom Reeke. Stolz auf die Schüler ist die Fachlehrerin Andrea Cloppenburg (Mitte). Foto: G. Henneberg

Ab dem 24. März stehen Türen wieder offen

Die offiziellen Corona-Bestimmungen machen es möglich: Ab Mittwoch, dem 24. März öffnet die Heimatbibliothek in Vechta endlich wieder ihre Türen für alle Besucher. Natürlich müssen auch weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden, aber unsere Einrichtung kann wieder besucht und vor Ort gearbeitet werden.

Vom Klimawandel und Wirtschaftspionieren

Forschergeist und Engagement leiden offensichtlich nicht komplett unter der Corona-Pandemie. Denn für unseren im vergangenen Jahr ausgeschriebenen Schülerpreis OM kamen tolle Bewerbungen rein. Zwei der insgesamt neun Auszeichnungen konnten wir jetzt übergeben.

Jetzt für den Schülerpreis OM bewerben

Auch durch die Digitalisierung von Schule aufgrund der Corona-Pandemie ist und bleibt die Region ein wichtiges Thema in den Schulen. Darum schreiben wir natürlich auch in diesem Jahr den Schülerpreis OM aus, für den sich ab jetzt alle Schulen und alle Altersstufen bewerben können. Verliehen werden sollen die Auszeichnungen im Rahmen des Münsterlandtages am 6. November 2021 in Lohne.

"Schwester" stellt unsere Arbeit vor

"Neue Denkanstöße für die Region", so hat der Verbund Oldenburger Münsterland, unsere Schwester-Organisation, einen Bericht über unsere aktuelle Arbeit auf seiner Internetseite überschrieben. Denn es geht im aktuellen Themenschwerpunkt "Heimatkultur" u.a. um die Frage nach den Wurzeln des Oldenburger Münsterlandes.

Delegiertentag findet jetzt im September statt

Die weiter bestehenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie lassen nichts anderes zu: Der eigentlich für den 6. März geplante Delegiertentag muss verschoben werden. Neuer Termin ist der 7. September. Alle Delegierte sind angeschrieben worden.

Dem Heimatbund "über die Schulter" blicken

Auch in Pandemie-Zeiten gibt es viel zu tun beim Heimatbund OM. Zwar können wir leider die im letzten Jahr ausgefallenen Veranstaltungen und Studienfahrten nicht so schnell nachholen, aber wir haben einige Baustellen, die uns auf Trab halten, u.a. das nächste Jahrbuch, unser Schulportal oder zusätzliche Service- und Infobereich auf unserer Internetseite, die wir in den sozialen Medien fast tagesaktuell darstellen.

Digitaler Besuch der Heimatbibliothek möglich

Aufgrund der bis zum 7. März verlängerten strengen Lockdown-Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie bleibt auch die  Heimatbibliothek OM geschlossen. Bis zu einem persönlichen Besuch in den schönen Räumen in Vechta ist aber natürlich weiterhin die Online-Recherche über unsere Internetseite möglich Die Kolleginnen stehen außerdem per email und telefonisch (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr) mit Rat und Tat zur Seite. Kontaktdaten finden Sie hier.

Außerdem können Sie die Aktivitäten der Heimatbibliothek auf Facebook (www.facebook.com/heimatbibliothekom) oder Instagram (www.instagram.com/heimatbibliothek_om) aktuell verfolgen.

Sobald der Besuch vor Ort wieder möglich ist, geben wir dies auf allen Kanälen bekannt.

Von Corona, Wölfen im OM und Musikgeragogik

Ein Neustart ist das Jahr 2020 für unser Jahrbuch OM: Angeregt durch unser 100-jähriges Jubiläum im letzten Jahr haben wir unserer wichtigsten Veröffentlichung jetzt ein modernes Layout, kürzere Texte und mehr Bilder verpasst. Dass der Inhalt durch die „Corona-Pandemie“ gravierender geändert würde als geplant, konnten wir Anfang des Jahres aber noch nicht ahnen. Dem alles bestimmenden Thema haben wir ein eigenes Kapitel „Corona im OM“ im Jahrbuch gewidmet, das unser Vizepräsident Heiner Thölke, Geschäftsführerin Gisela Lünnemann und Lohnes Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer jetzt vorstellten.

Zivilcourage ist gelebter Zusammenhalt

Im Vorfeld zum heutigen "Tag der Zivilcourage"zeichneten der Leiter der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, Jörn Kreikebaum, und die Geschäftsführerin des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland, Gisela Lünnemann, vier Menschen aus dem Oldenburger Münsterland für Zivilcourage aus. Eigentlich findet diese Ehrung immer im Rahmen unseres Delegiertentages statt - dieser ist aber in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Also haben wir die Preisübergabe in kleinem Kreis im Polizeidienstgebäude in Cloppenburg vorgenommen.